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B 13.5


Notfallmaßnahmen bei Hitzesymptomen

  • Hitzebedingte Symptome können sein:
    • Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit
    • Schwäche, Krämpfe, Verwirrtheit
    • Heiße, trockene oder stark schwitzende Haut
    • Bewusstseinsstörungen
  • Arbeit unterbrechen und Betroffene in den Schatten oder einen kühlen Raum bringen
  • Kühlung des Körpers durch feuchte Tücher, kalte Umschläge oder Ventilation
  • Lagerung
    • Bei Verdacht auf Sonnenstich (hochroter Kopf, starke Kopfschmerzen) muss insbesondere der Kopf gekühlt werden; Lagerung mit erhöhtem Oberkörper
    • Verdacht auf Hitzschlag und Kreislaufproblemen (blasse Gesichtsfarbe); evtl. Hochlagerung der Beine
  • Kleidung lockern
  • KLangsam trinken lassen (Wasser, Tee, Elektrolytlösungen – keine koffeinhaltigen oder alkoholischen Getränke)
  • bei Bewusstlosigkeit in stabile Seitenlage bringen
  • Notruf (144) wählen, wenn sich der Zustand verschlechtert oder Bewusstlosigkeit eintritt
  • Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes bei der betroffenen Person bleiben.

Hitzeschutzmaßnahmen nach dem STOP-Prinzip

Substitutions-Maßnahmen:
  • Vorfertigung von Bauteilen in Hallen, Werkstätten oder anderen kühlen Innenbereichen, z.B. Bewehrungskörbe, Schalungselemente, Spenglerbleche, Holz- oder Metallelemente, Zuschnittarbeiten, etc.
  • Alternatives Arbeitsverfahren und Hilfsmittel einsetzen, z.B. Hebehilfen
Technische Maßnahmen:
  • Beschattung von Arbeits- und Pausenplätzen mittels Sonnenschirme, Pavillons, Sonnensegel etc. (idealerweise Verwendung reflektierender Materialien)
  • Nutzung gut belüfteter oder klimatisierter Aufenthaltsräume
  • Für selbstfahrende Arbeitsmittel mit Fahrerkabine sind klimatisierte Ausführungen einzusetzen
  • Reduzierung körperlich anstrengender Arbeiten durch technische Hilfsmittel (z.B. Hebehilfen, Hebezeuge)
  • Brauseeinrichtungen vorsehen

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